| Der Tag begann mit dem zu Bett gehen - es wurde dann doch halb Zwei. Abbildung 6: Während eines Vortrags (Foto: Marko Rieger) Wie bereits am Donnerstag so starteten wir den Tag wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Abbildung 7: Konrad bei seinem Vortrag: Datenstrukturen und Algorithmen (Foto: Jochen Wierum) Konrads Vortrag zu "Datenstrukturen und Algorithmen" startete direkt nach dem Frühstück. Nach einer Einleitung, welche die Notwendigkeit von effizienten Algorithmen am Beispiel des Bundestrojaners und der Darstellung von Proteinen für die Bioinformatik fest machte, gab es eine handfeste, aber dennoch gut verständliche Einführung in die Komplexitätstheorie bzw. zumindest in die Beschreibung der Laufzeit von Algorithmen. Schlussendlich brachte Konrad den Zuhörern näher, welche Funktion Algorithmen und Datenstrukturen jeweils erfüllen. Abbildung 8: Mittagessen (Foto: Jochen Wierum) Nach einer kurzen unkoordinierten Phase ging es gegen eins direkt zum Mittagessen. Aufgrund einer Hochzeitsgesellschaft im Restaurantbereich des Rittergutes nahmen wir unsere Gemüse-Fleischstückchen-Suppe an einer Tischreihe im Gang ein, was Stimmung, Gemütlichkeit und Gaumenfreuden keinen Abbruch tat. Während dessen wurde fleißig weiter diskutiert. Unter anderem ging es um Datenspeicherungsmöglichkeiten bei Foren allgemein. Thema war auch die Realisierung eines Pluginsystems über Dispatch-Tabellen in Perl, und wie die neue Suche dies handhabt. Abbildung 9: Kutscher, Hund und Pferde der Kremserfahrt (Foto: Bernhard Döbler) Anschließend starteten wir ohne große Umwege zur Kremserfahrt mit Norbert Manickel. Leider konnte uns Jochen nicht begleiten, da ihm die Pferde sprichwörtlich den Atem geraubt hätten. Abbildung 10: Die Kremserfahrt (Foto: Frank Schüler) Während wir anfänglich noch die geringe Geschwindigkeit unseres Fortbewegungsmittels und die holprige Fahrt über das Kopfstein-Pflaster des Hofes beklagten, fanden wir schnell Spaß an der doch ungewöhnlichen Transportart etwa als wir von einer Oma auf ihrem Fahrrad überholt wurden (Sie hat uns natürlich nicht überholt, wir sind extra langsamer gefahren ;-) ). Schnell danach startete bereits eine längere Diskussion zu der Frage, ob ActiveVB in einen eingetragenen Verein umgewandelt werden sollte. Insbesondere ging die Diskussion auf Detailfragen der Satzung ein. Letztlich wurde beschlossen, eine Beispielsatzung zu erstellen, auf deren Basis konstruktiver diskutiert werden kann. Angeregt wurde hierbei die Satzung anderer vergleichbarer Vereine als Inspiration zu verwenden, was sich Herfried und Florian im Laufe des Nachmittages auch nicht nehmen ließen und so interessante Auslegungen des Vereinsrechts erfuhren. Unterbrochen wurde die Diskussion nur durch vereinzelte Huster, wenn der Wind gar zu kalt durch die Haare strich, und als beide Zugpferde (4 und 5 Jahre) derart von einer Kabel-/Schlauchtrommel in Mannshöhe auf einem nahe gelegenen Feld fasziniert waren, das rein gar nichts mehr ging. Alle durften absteigen und Klaus musst den beiden Pferden gut zureden. Wieder zurück starteten wir eine längere Diskussion im Vortragsraum zu einem bereits vor zwei Jahren entwickelten Prototypen eines Scriptes, welches es ActiveVB-Mitarbeitern ermöglichen würde, blogartige Beiträge schnell und unkompliziert einzustellen, wobei es keine Forenbeiträge wären sondern richtige winzige Artikel. Der Prototyp selbst hatte es bisher noch nicht zur Produktivnutzung geschafft, da er an einigen Stellen noch schlecht zu bedienen war und wir nun in der großen Runde zusammen tragen konnte, welche Eigenschaften des Systems wie geändert werden müssen, damit es benutzbar wird. Microsoft stellte den Teilnehmern freundlicherweise über das CLIP-Programm kleine und nützliche Präsente (unter anderem Stift, Papier und CDs zum Thema Sicherheit) zur Verfügung, welche nun verteilt wurden. Abbildung 11: Eine angeregte Diskussion (Foto: Bernhard Döbler) Nach einer Kaffeepause mit Bananarama, Eis mit heißen Himbeeren sowie Nusskuchen ging es dann weiter zum Thema Tipps und Tricks. Es wurde über die Zukunft der Tipprubriken und den Tippupload gesprochen. Zur Debatte stand unter anderem, das komplette System online aufzusetzen. Eine genaue Analyse ergab, dass die jetzige Lösung in Anbetracht des Aufwands vermutlich die beste sei. Abbildung 12: Begeisterung: Konrads MacBook Pro (Foto: Bernhard Döbler) Gegen halb sieben war die Motivation bezüglich des Diskutierens auf ein Minimum gesunken und so wendeten wir uns bei schlechten Witterungsverhältnissen der Futtersuche - ähm - dem Anfeuern des Grills zu. Mit drei Salaten, Thüringer Bratwürstchen, Hühnchenschenkeln und Steaks wurde sämtliches Magenknurren beseitigt und der Abend wurde in grob zwei Gruppen zuende geführt. Gruppe Eins nutze den Beamer im Vortragsraum um sich einen Spielfilm auf großer Leinwand anzuschauen, während Gruppe Zwei zuerst über Themen wie modernere Eingabegeräte und Apple sprachen, und später dann im Gang kleine Diskussionen führte. Da wäre die Frage nach der Herkunft des ß, erstaunliche Erkentnisse zur Verwendung des "internal"-Schlüsselwortes und PInvoke im .NET Framework: So lässt sich schnell herausfinden, dass Microsoft selbst für praktisch alle Funktionen des Win32-API direkt eine Deklaration im .NET-Framework anbietet. Leider sind diese Funktionen aber als "internal" gekennzeichnet, so dass wir mühsam mit ApiViewer und PInvoke.NET die passenden Deklarationen zusammenstellen müssen. Des Weiteren wäre da noch das Casten der Königin auf Int und ein gedankliches Spiel bei ActiveVB ein dynamisches System bei codegod.de einzuführen, welches es jedem Besucher erlauben würde selbst neue Artikel einzustellen. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle Konrads Apple MacBook. Zum Erstaunen einiger Anwesenden erklärte und demonstrierte er, dass sein MacBook einen Helligkeitssensor hätte und mithilfe dessen sowohl Bildschirmhelligkeit als auch Tastaturbeleuchtung automatisch reguliert würden. Als wir dann allerdings versuchten, mit dem Mac Webseiten zu validieren, gab es von Konrad nur noch ein "Apfel, ... Apfel,... alles Apfel-Taste!", da wir uns bei der Bedienung des System schlicht unfähig anstellten. Die zweite Gruppe schloss (wie die erste) den Tag mit dem Schauen einiger YouTube-Videos ab, im Speziellen diverse Rowan-Atkinson- und Monty-Python-Sketche. | Abbildung 13: Konrad castet die Königin auf int (Foto: Bernhard Döbler) Der Satz des Abends lautete: "Apfel, APFEL, alles Apfeltaste!". Soweit vom Freitag. |